Die Basis einer MPU ist die körperliche und psychologische Untersuchung. Dies geschieht durch unterschiedliche Verfahren und Tests, welche durch die aktenkundigen Verkehrsaufälligkeiten bestimmt werden.

Die MPU ist eine äußerst umfangreiche Prozedur! Um eine teure und zeitaufwendige Wiederholung zu vermeiden, bereiten wir Sie adäquat vor! Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne und finden eine individuelle Lösung für Sie!

Die Untersuchungsbestandteile der MPU auf einen Blick:

1. Verkehrsmedizinischer Teil

Im medizinischen Teil wird auf verkehrsrechtlich relevante Erkrankungen sowie Alkohol- oder Drogenmissbrauch bzw. -abhängigkeit geprüft. Dazu führt der Arzt ein Gespräch über die medizinische Vorgeschichte, eine körperliche Untersuchung sowie gegebenenfalls labormedizinische Verfahren (zum Beispiel Blutabnahme, Urin-Screening) durch.

Häufig geht es darum, einen angegebenen vollständigen Verzicht auf Alkohol oder Drogen verkehrsmedizinisch zu belegen. Hierfür werden Drogenscreenings (Haar- oder Urinanalysen), mit denen sich Spuren früheren Konsums teilweise noch nach Monaten nachweisen lassen, und Alkoholscreenings eingesetzt.

2. Verkehrspsychologischer Teil

Im psychologischen Gespräch geht es um Einsicht in das frühere Fehlverhalten, die persönlichen Ursachen dafür, Konsequenzen für das aktuelle Verhalten und Vorsätze und Verhalten für die Zukunft, die eine erneute Verkehrsauffälligkeit zuverlässig verhindern.

Dabei muss das zukünftig geplante Verhalten in der Regel seit mindestens sechs Monaten stabil gelebt werden. Das Gespräch muss für das Gutachten aufgezeichnet werden (dies erfolgt häufig am Computer). Untersuchungsstellen sollten dem Kunden die Möglichkeit bieten, die Aufzeichnungen gegenzulesen, um Missverständnisse zu vermeiden.

3. Leistungsdiagnostik

Bei einem standardisierten Reaktionstest am Computer wird die körperliche Leistungsfähigkeit (Reaktionsfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit) getestet.

Durch eine persönliche Befragung wollen die Gutachter herausfinden, ob die Eignungsmängel, die bei Ihnen aktenkundig wurden, weiterhin bestehen bleiben, oder ob Sie wieder am Straßenverkehr teilnehmen dürfen

Kontakt

Psychosoziale Praxis City Süd
Wendenstraße 29
20097 Hamburg

S-Bahn: Hammerbrook


Ansprechpartner:
Paland Burgai
Dipl.Sozialpädagoge / Verkehrs-
pädagoge

Telefon:
017665161094

E-mail: info@mpupraxishamburg.de
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